Intervallfasten
Eine sehr beliebte Ernährungsform ist das Intervallfasten. Dabei hast du ein bestimmtes Zeitfenster, in dem du dich ganz normal ernähren kannst und ein Zeitfenster, in dem du fastest, also nichts isst.
Die verbreitetste Methode ist dabei die 16/8 Methode. Hier verlängerst du die nächtliche Fastenperiode auf 16 Stunden und in den verbleibenden 8 Stunden ernährst du dich wie gewohnt. Du lässt also entweder Frühstück oder Abendessen weg. Beispielsweise beginnst du um 12 Uhr mit deiner ersten Mahlzeit und hast abends um 20 Uhr deine letzte.
Das könnte wie folgt aussehen:
12 Uhr | Erste Mahlzeit |
16 Uhr | Zweite Mahlzeit |
19:30 Uhr | Dritte Mahlzeit (+ Snack) |
20 Uhr - 12 Uhr | Fasten |
Diese Methode muss aber nicht strikt um 12 Uhr beginnen und um 20 Uhr enden. Du kannst sie an deinen Alltag anpassen. Je kürzer dabei die Essensphase ist, desto besser.
Allein diese Umstellung bringt Studien zufolge schon faszinierender Vorteile:
- Regt Stoffwechsel an
- Verringert Hunger
- Besseres Hautbild
- Bessere Verdauung
- Bessere Stimmung
- Höhere Schlafqualität
- Entzündungshemmend
- Hält Herz und Gehirn gesund
Lebensmittel ohne Kalorien sind in der Fastenperiode weiterhin erlaubt. Darunter zählen beispielsweise Wasser, ungesüßter Tee oder schwarzer Kaffee.
Schwarzer Kaffee am Morgen kann sogar deinen Hunger zügeln und deine Fastenzeit dadurch erleichtern.
Wer in einer Diät mit Hunger zu kämpfen hat, sollte das Intervallfasten anwenden, um seinen Hunger besser zu kontrollieren. Besonders Leute, die morgens sowieso wenig Hunger haben, können von dieser Ernährungsform profitieren.
Welche Maßnahmen noch dabei helfen weniger Hunger zu haben, erfährst du im Kapitel Appetitmanagement.
Fazit
Besonders in einer Diät kann dich diese Methode sehr gut dabei unterstützen abzunehmen. Durch die verkürzte Essenszeit bestehen weniger Möglichkeiten unnötige Kalorien zu tanken, zudem kann der Stoffwechsel angeregt werden, wodurch du also noch mehr Kalorien verbrennst. Außerdem kann durch die längere Fastenperiode der Insulinspiegel länger geringgehalten werden, wodurch du besser Fett verbrennst.
Viel kürzer als 6 Stunden sollte der Zeitraum, in dem du essen kannst, aber nicht sein, damit du mehrmals täglich, durch die Aufnahme von Proteinen, die Proteinbiosynthese anregen kannst. So verhinderst du Muskelabbau.